…der Hunde

Unser Ausbildungsschwerpunkt liegt bei der Flächensuche. Dabei sucht der Hund frei, also unangeleint, mit seinem Hundeführer ein unübersichtliches Gebiet, meistens ein Waldgebiet, ab, in dem eine vermisste Person vermutet wird. Der Hund wird dazu ausgebildet unspezifischen menschlichen Geruch aufzuspüren und dem Hundeführer die gefundene Person, meist durch verbellen, anzuzeigen.

Eines der wichtigsten Trainingsbestandteile ist also die Anzeigeübung, die durch die gesamte Ausbildungszeit hindurch in allen möglichen Variationen immer wieder geübt wird.

Weitere Bestandteile sind:

  • Geländegängikeit durch das Begehen von verschiedenen, ungewohnten und unsicheren Untergründen (Geröll, Gitter, Folien,…)
  • Wesensfestigkeit durch das Führen und Tragen des Hundes von fremdem Personen
  • Gehorsamskeit des Hundes auch auf Entfernung und außer Sicht des Hundeführers
  • Förderung und Festigung des Suchinstinktes
  • Selbstständiges Arbeiten im Gelände

Die Ausbildung dauert ca. 2 Jahre und wird unter Anleitung unserer Ausbilder vom Hundeführer selbst durchgeführt.

Am Ende steht die Prüfung zum Flächensuchhund. Wird diese bestanden, ist das Mensch-Hund-Team für 18 Monate zu Rettungseinsätzen zugelassen. Danach muss die Prüfung für weiter 18 Monate wiederholt werden.

 

…der Hundeführer und Helfer

Von der Ausbildung des Hundes einmal abgesehen müssen Helfer und Hundeführer dieselben Kurse absolvieren um für Rettungseinsätze zugelassen zu werden.

Dazu gehören:

  • Erste Hilfe
  • Sanitätsausbildung
  • Betreuungslehrgang
  • Erste Hilfe am Hund (Kynologie)
  • Technik & Sicherheit
  • Funkausbildung
  • Karte & Kompass
  • Einsatztaktik