…für die Rettungshundearbeit

Neben dem Interesse an der Rettungshundearbeit, muss man natürlich auch bereit sein sich ehrenamtlich zu engagieren. Denn die Arbeit in der Rettungshundestaffel und die Ausbildung findet auf ehrenamtlicher Basis statt und kostet viel Zeit, nicht nur, wenn du einen Rettungshund ausbilden willst.

Auch ein wenig Geld musst du vielleicht investieren. Zwar werden die Kurse normalerweise übernommen, doch die Fahrtkosten zu den Kursen, Trainingsterminen, Einsätzen oder Prüfungen müssen normalerweise mit dem eigenen Auto bewältigt werden. Auch geeignete Outdoorkleidung für jedes Wetter ist nicht immer ganz billig.

Der größte Faktor ist aber Zeit. Denn die Ausbildung eines Rettungshundes dauert ca. 3 Jahre in denen jedes Wochenende gut ein halber Tag beim Training und unter der Woche ebenfalls ein Abend auf dem Hundeplatz verbracht wird. Auch privat sollte natürlich regelmäßig mit dem Hund geübt werden. Dazu kommen die nötigen Kurse, die jeweils mehrere Abende oder Wochenenden in Anspruch nehmen. Diese müssen natürlich auch absolviert werden, wenn man sich als Helfer in der Staffel engagieren möchte. Auch gelegentliche Sanitätsdienste gehören zum ehrenamtlichen Engagement eines Staffelmitgliedes.

Außerdem musst du mindestens 18 Jahre alt sein um in Einsätzen mithelfen zu können oder einen Rettungshund führen zu dürfen.

Minderjährige dürfen aber gerne mit Erlaubnis ihrer Eltern beim Training helfen und so bereits erste Erfahrungen in der Rettungshundearbeit sammeln.

 

…für einen Rettungshund

Als Rettungshund sind zunächst einmal alle gesunden, mittelgroßen Hunde geeignet. Voraussetzung ist ein freundliches Wesen gegenüber Menschen und anderen Hunden. Der Hund sollte auch nicht zu ängstlich sein, damit er auch stressige Situationen meistern kann. Temperament, Lernfreudigkeit und ein ausgeprägter Spieltrieb sind für die Ausbildung hilfreich.

Außerdem darf er zu Beginn der Ausbildung maximal 4 Jahre alt sein. Je jünger ein Hund beginnt, desto besser.