Wibke Schwager

Helferin

 

 Ich habe mich schon früher mal über die Rettungshundearbeit informiert, als ich nach einer Beschäftigung für meinen Hund suchte. Doch leider kam es aus verschiedenen Gründen nie dazu. Inzwischen hat sie die 5-Jahres-Grenze überschritten und ist zu alt um noch mit der Ausbildung anzufangen. Doch als mein Mann und ich uns vor einem Jahr einen Welpen dazu holten, stand für ihn fest, dass er sich mit ihr in der Rettungshundearbeit engagieren würde. Nach unserem Umzug in die Gegend, haben wir es dann endlich geschafft uns nach einer örtlichen Rettungshundestaffel um zu sehen.

Während er als Hundeführer mit Tali die Rettungshundausbildung macht, bin ich als freiwilliger Helfer dabei. Das heißt ich bin bei den wöchentlichen Trainingsterminen anwesend und stehe den Rettungshunden und Rettungshund-Anwärtern als „Opfer“ zur Verfügung. Das bedeutet ich verstecke mich im Wald, damit die Rettungshund-Teams das Suchen üben können.

Die Rettungshundearbeit ist meiner Meinung nach eine wirklich sinnvolle Beschäftigung für Hund und Mensch. Beschäftigen muss man die meisten Hunde ja sowieso. Bei der Rettungshundearbeit hat man dabei wenigstens ein sinnvolles Ziel. Der Hund wird ausgelastet und man hat gleichzeitig die Möglichkeit sich sozial zu engagieren und zu helfen.